Der Dorje symbolisiert das Ewige, Absolute, das unzerstörbar ist.

Traditionell, tibetisches  Ritualobjekt hat mehrere Bezeichnungen:

DORJE / VAJRA / DONNERKEIL

Jeder ist ein Unikat.

Ein Grundsatz gilt: ein Dorje hat einen Plus-Pol (zum Energieholen) und einen Minus-Pol (zum Energieabladen)

Manche Menschen können den Energiefluss nicht nur fühlen sondern auch sehen. Es besteht auch die Möglichkeit des Auspendelns um die Pole festzustellen.

Ein Dorje kann wie folgt verwendet werden:

Wenn Sie sich den Dorje umhängen - in der Höhe des Herzchakras - stärken Sie Ihr Herzchakra. Befindet sich der Plus-Pol zur Erde (Füßen gerichtet), können Sie den Dorje für Ihre Erdung (=Umsetzung) und für besseren Energiefluss der Kundalini einsetzen.
Mit Plus-Pol nach oben zum Universum (Kopf gerichtet), können Sie sich Kreativität vom Universum holen bzw. Durchsagen besser empfangen.

Wenn Sie den Dorje quer vor sich legen (z.B.Schreibtisch) oder tragen (in der Jackentasche), bietet er Ihnen Schutz vor z.B. unliebsamen Mitmenschen (Mobbing).

Bei Energiearbeit - quer zum Kronen-Chakra - bietet der Dorje Schutz vor niedrig schwingenden Energien (Besetzungen).

Wenn Sie den Plus-Pol zu Lebensmittel / Getränke (ohne Kohlensäure) richten können Sie diese energetisieren.

Wenn Sie den Minus-Pol auf Schmerzstellen (nur Punktschmerz) auflegen, können Sie Schmerzblockaden ausleiten/rausziehen. Der Minus-Pol findet Verwendung in der Akupressur (statt Nadeln bei Akupunktur), bei Aura-Reinigungen bzw. Blockadenlösungen (auch bei Fussreflexzonen-Massagen).

Wenn Sie den Dorje in Nord/Südrichtung unter Ihren Kopfpolster legen, kann dieser Schlafstörungen ausgleichen.

 

Allgemeine Info zu Dorjes

Der Dorje (tibetisch) – sprich „Dordsche“ – ist ein buddhistisches Symbol für das unerschütterliche, männliche Prinzip, das den Weg zur Erleuchtung symbolisiert. Übersetzt bedeutet „Dorje“ soviel wie unzerstörbarer Diamant“ oder „Herr der Steine“.
Im hinduistischen Raum trägt der Dorje den Sanskritnamen „Vajra“ (ausgesprochen „Wadschra“) und ist dort auch als „Donnerkeil“ oder „Zepter“ bekannt.
Er verkörpert das Zeichen des vedischen Gottes Indra. Der indischen Legende nach fiel der Ur-Dorje/-Vajra vom Himmel: Gott Indra hatte die Welt erschaffen und sah, dass sie von Dämonen besetzt war. Darauf hin ließ er den Vajra auf die Erde fallen und vertrieb damit die Dämonen.

Der Begriff Dämonen wird in der ganzheitlichen Medizin als Krankheit beschrieben , bei der geistige, psychische Störungen und Fixierungen, also Festhalten an alten Muster beteiligt sind. Dorjes haben die Eigenschaft solche Blockaden aufzuheben, uns zu schützen und in Harmonie zu bringen.

Alte Funde zeigen, dass der Dorje im Schamanismus schon sehr lange vor dem Entstehen des Buddhismus verwendet wurde.
Die ältesten metallenen Ausführen werden auf ein Alter vor über 10.000 Jahren geschätzt. Ein genaues Betrachten des Himmels zeigt, dass der Dorje auch ein Symbol eines Sternbildes ist.
Von Orion, dem Zeichen von Verwandlung und Transformation; auch als „Bringer des Wissens“ beschrieben.

Eine regelmäßige Beschäftigung mit dem Dorje, seinen Eigenschaften und den daraus resultierenden Erkenntnissen kann den Nutzer in seiner Entwicklung sehr weiterbringen, ihn weise und wissend werden lassen. Jedenfalls wird der Dorje so von tibetischen Gelehrten beschrieben.

Eine besondere Stellung unter den Dorjes nehmen die Kristall-Dorjes ein. Sie wurden früher in mühevollster Arbeit von Hand geschliffen.

Heute werden auch Maschinen eingesetzt. Von seiner Geschichte her, war der Kristall-Dorje immer den Tulkus, den tibetischen Doktoren vorbehalten. Sie nutzten den Dorje als Wissensbringer, setzten sich in Kontakt mit dem Menschen, seiner Energetik, seinen psychischen Umständen und konnten ihm so helfen, sich zu reinigen. Aufgelegt auf Störzonen öffnen die Kristall-Dorjes diese und reinigen die gestörten Energieverbindungen.
Im tantrischen Buddhismus ist er ein Zeichen für die allem Zugrunde liegende, unveränderliche, klare Essenz der Wirklichkeit. Seine zwei Mal vier Spangen symbolisieren die acht Tugenden des Buddhismus. Die vier Möglichkeiten, die äußere Welt zu betrachten und die vier Wege in das Innere.

Zu allen Dorjes ist zu sagen, dass sie uns auf eine sowohl kraftvolle, wie auch sanfte Art helfen können.